Addiction Meditation


Für heute gibt es diese hier - eine Kundalini Yoga Meditation, die mit schlechten Gewohnheiten, tatsächlich physischen Süchten und "Gedankenschmarrn" ordentlich aufröumt. Frühjahrsputz auf fix quasi.


Ich mag sie vor allem deshalb, weil sie das Gehirn durchbläst. Wie oft grätschen wir uns selber nieder, mit den ewig alten Schmonzetten an Gedanken? Geht so nicht. Kann ich nicht. Hab ich noch nie geschafft. Die mögen mich einfach nicht. Verlängere die Liste auf deine beliebige Länge.

Was fällt noch in ihren Wirkungskreis? Z.B. auch partnerschaftliche Muster, die wir von unseren Eltern übernommen haben. Aber auch die Gedanken im Themenkreis, warum man keine Partnerschaft hat. Oder der Gedanke, dass das Kind so anstrengend ist. (Ist es. Phasenweise. Aber wenn ich den Gedanken so nicht habe ... wer und wie bin ich dann in meinem Denken, Fühlen, Handeln?).

So oder so oder so, jetzt, in der potentiell vermehrten Auseinandersetzung mit dir und deinem Mikrokosmos, gibt es vielleicht ein paar Ansatzpunkte für dieses Yoga Tool.


Was ändert sich, wenn man die Meditation über einen längeren Zeitraum (allermindestens 40 Tage, besser mehr, mehr, mehr) praktiziert?

Irgendwann sind gewisse Gedankengänge anders. Oder die Gedankenmuster sind so durchbrochen, dass du "so" einfach gar nimmer denken kannst. Das merkst du auch daran, dass dein emotionale Echo vielleicht ein anderes ist in gewissen Situationen. Dass du dich womöglich nicht mehr so stark aufregen musst und dich irgendwie neutraler fühlst.

So geht's:


Haltung: einfache Haltung (Schneidersitz oder welche sitzende Position du auch immer gut und leicht halten kannst; mit Unterstützung durch Sitzpolster oder Decke oder tatsächlich auf einem Sessel oder Artgenossen)


Augen: geschlossen und nach innen und oben zum Augenbrauenzentrum gerichtet


Mudra: die Daumen sind raus gestreckt, die restlichen Finger schlägst du nach innen ein, so dass die Fingerkuppen die Knubbel der Fingergrundgelenke berühren;

die Daumen drückst du an deine Schläfen - du wirst einen guten Platz dafür finden; meistens ist da so eine kleine Delle ... und es gibt einen Kontrollmechanismus, an welchem du spüren kannst, ob du die Daumen richtig platziert hast - dieser ist:


Mantra: du rezitierst innerlich beim Einatmen Sa Ta Na Ma und beim Ausatmen ebenso Sa Ta Na Ma.

Bei jeder Silbe beißt du mit den Backenzähnen zusammen. Die Muskulatur, die sich durchs zusammen beißen anspannt, spürst du u.a. auch an den Schläfen unter deinen Daumen - mit denen du dann auch wirklich in die Schläfen drückst (nicht so fest, dass du Schmerzen hast!)

Also, Einatmen Sa Ta Na Ma - bei jeder Silbe mit den Backenzähnen zusammen beißen

Ausatmen Sa Ta Na Ma - bei jeder Silbe mit den Backenzähnen zusammen beißen


Dauer: 3 - 11 min.


Abschluss: Atme ein, fokussiere dich nochmals aufs Augenbrauenzentrum; nimm wahr, was wahrzunehmen ist. Atme aus und entspanne.


Hier nochmals eine Anleitung von andere Seite zur Meditation.


"Machen Sie sich frei." Praktizieren Sie die Suchtmeditation :O) Gutes frei-er werden.


Sat Nam und alles Liebe,

Nina Rebekka

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(c) Mag. Nina Rebekka Fürst

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