you've got Soul



In Interviews gibt's ja oft die Kategorie "Bücher, die mein Leben verändert haben". Ich hab die nicht. Also nicht, dass ich schon mal interviewt worden wäre. Aber jedenfalls gibt es kein Buch, dass mich positiv Blitz-gestreift hätte. ABER es gibt einen Film, der eine tiefe Wahrheit in mir berührt hat und ordentlich an mir gerüttelt hat. Der hat zwar auch nicht alles verändert, aber er hat definitiv einen starken (guten) Impuls gegeben.


WAS ist es für ein Film?? No need to yell, I'll tell: Es ist SOUL. Ja, genau, der Pixar-Animationsfilm. Der von Disney. Da wo jemand sein ganzes Leben einem bestimmten Traum hinterher rennt und an dem Tag, an dem er "es" endlich erreicht und geschafft hat (fast), aufgrund von Unachtsamkeit in ein Loch fällt und stirbt.


Seine Seele landet vorm "great beyond", aber er ist noch nicht bereit zu gehen. Er landet dann an einem anderen jenseitigen Ort, an dem neue, junge Seelen von Mentoren an der Hand genommen werden, um ihren "spark" zu finden. Damit sie ihren "earth pass" bekommen. Nur mit dem können sie dann zur Erde, um dort als Mensch geboren zu werden. Jedenfalls findet sich der Typ als Mentor einer solchen neuen Seele wieder. Eine, die schon viele, viele, viele andere Mentoren hatte und ihren "spark" noch immer nicht gefunden hat. Eine die sich auch weigert auf die Erde zu gehen. Weil sie sowieso schon alles darüber erfahren hat und sie das Konzept von "Leben als Mensch auf der Erde" irgendwie nicht anziehend findet.

Aber es gibt einen weiteren Unfall und die neue, junge Seele landet dann doch noch auf der Erde.


Im Film wird die Sache mit dem "spark" erst mal so dargestellt, als würde es der Lebensaufgabe gleich kommen. Dass man erst herausfinden muss, WOFÜR man überhaupt lebt, um zu leben.

Und das ist es genau nicht.

Die junge Seele entdeckt ganz viele Sinnesfreuden in dem menschlichen Körper und die sind es, die letztendlich den "spark" ausmachen = die Lust aufs Leben.

Es geht nicht um den Purpose, sondern um den Willen und den Lebensgusto, der den "earth pass" im Film komplettieren.


Die eine Szene, die mich so sehr berührt hat, ist eine sehr leise, unaufgeregte: Nämlich jene, in der die junge Seele im menschlichen Körper da sitzt und das Sonnenlicht wahrnimmt. Ein Same eines Ahornbaums fällt ihr in die Hand und sie beobachtet fröhliche Menschen. Keine großen Großartigkeiten, sondern kleine, nährende, wundervolle Dinge - die in ihrer Schlichtheit wiederum doch großartig sind.


CONCLUSIO - MEINE

Mein erster Gedanke war "ich hab schon so viel Zeit verschi..." Und dann auch die Frage, worum's hier eigentlich geht? Das grau-in-grau, das uns von allen Seiten vorgelebt wird, kann's nicht sein. Ich bin da schon auf einem guten Weg. Sehr achtsam und wach und wertschätzend. Und trotzdem geht da noch so viel mehr. Unterm Strich nehm ich auch viel zu viel, viel zu ernst. Vielleicht gehört aber auch das zu unserem Weg der Ent-wicklung. Das sich zurück erinnern an etwas Wesentliches: wieder Freude am Leben selbst haben. Einfach so. Einfach SO!


Der Film (Soul) - ja, Empfehlung für den Kinoabend zu Hause.


Alles Liebe,

Nina Rebekka


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(c) Mag. Nina Rebekka Fürst

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