September. Eine Lektion.


Jedes Jahr.

Jedes einzelne Jahr fordert mich dieser Übergang von Sommer auf Herbst.

Von der Wärme und dem wohligen sich darin ausgebreitet haben hin zu mehr Schichten Gewand und wieder Socken anziehen. - It's a Journey.


Und dann hat für den Sohn heuer auch die Schule begonnen. Und DAS ist auch nicht leicht.

Umstellung hoch 10.

Nach so wenigen Tagen schon erkennen wir Großen, wo es in diesem System krankt. Und wie das mit allem weiteren zusammen hängt.

Viele Fragen, die mich hier als Mama fordern.

Ab und an so richtig in der Realität dieser Ebene zu landen, ist sehr lehrreich.


Es ist so leicht, von diesem Sog von Müssen und Regeln und Anpassen mitgenommen zu werden. Momentan hab ich auch noch keine Lösung für uns und den Sohn gefunden, wie wir das alles innerlich navigieren können.

Momentan ist es ein über Wasser Bleiben.

Wir schwimmen und strampeln und werden stärker.



Eine Lektion dahinter

Für mich ist dieses "nicht Wissen" richtig schwer auszuhalten. Ich hab immer gern eine mögliche Lösung parat. Aber die hab ich nicht.

Ich weiß, ich muss dem Verändern Raum geben.

Ich weiß, dass schwarz Malen nicht hilft. Auch nicht Rumgranteln und Schuldige suchen. (Der Löwenmama-Anteil in mir möchte Köpfe abreißen. Der Heiler-Anteil in mir sieht Leben und weiß, dass jede*r von uns seinen eigenen Weg gehen muss. Auch der Sohn.)

Die Aufgabe für mich also ist:

Ich weiß nicht und lerne, mich trotzdem innerlich zurückzulehnen.

Ich habe nämlich auch keinen anderen Auftrag. Außer präsent zu sein, zu halten und dort zu helfen, wo ich aktiv dazu aufgefordert werde.



Ich weiß, das hier ist recht persönlich. Aber ich weiß auch, dass es nicht nur mir so geht. Und euch sag ich: Ich seh euch jetzt noch ein Stückerl mehr.


Ich sag euch auch: Holt euch eure eigenen Lektionen aus den Situationen, die euch triggern raus. Schaut hin. Auch wenn's weh tut oder unangenehm ist.

Was ist das deine?


Weil wenn ich meine Lektion hier betrachte, erkenne ich auch: Am Ende nehme ich mir Druck raus.

Am Ende bin ich innerlich ruhiger und klarer. Am Ende hör ich dann die feine Bauchstimme in mir deutlicher und komme, am Ende, dann vielleicht doch auch zu hilfreichen Ansätzen. Or not. Aber jedenfalls bin ich entspannt-er.


Alles Liebe,

Nina Rebekka

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