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Abschiede - etwas trennt sich



Es kam dann nochmal ordentlich - das Leben. Mit neuen Tiefen und einer Intensität.


Nicht nur, dass das Kind die Volksschulzeit hinter sich lässt ... parallel dazu wurde auch sein liebster Kater zu Grabe getragen.

Das ging alles recht schnell und es war unfassbar traurig.


Die eigene Trauer ist etwas, das wir meist noch recht gut fühlen und tragen können. Den emotionalen Schmerz des eigenen Kindes mit zu begleiten war eine ganz andere Liga.


Energetisch hat sich in diesen Tagen dann etwas ordentlich in den Keller geshiftet in mir. Auch das hab ich nicht kommen sehen. Auf einmal war's, als hätte mir jemand den Stecker gezogen.

Und wo ich eigentlich ins Mitgefühl mit mir selbst gehen sollte, gehe ich stattdessen ins Bewerten, also Abwerten.

Weil ich ja "nur" für knapp 3 Tage den Raum für jemanden so intensiv gehalten habe.

Weil es bis zum Verabschieden des geliebten Katers nun auch nicht so lange gedauert hat und es auf dieser Welt schließlich Menschen gibt, die andere liebe Menschen über Wochen, Monate und Jahre hinweg betreuen.


Learnings


Ich seh`also an mir, wie tief diese besch... Gehirnwäsche sitzt.

Sie sitzt so tief, dass wir selbst unsere Trauer und unseren Schmerz und unsere Anstrengung in einen Vergleich und eine Art perversen Wettbewerb bringen.


Die Energie war zwischendurch so sehr weg, dass ich gar nicht wusste, wie ich mich jemals wieder auftanken soll.

Planlos im Kopf. Was mir wiederum zu erkennen gibt, wie sehr ich immer wieder im Kopf bin und über diese Ebene nach "Lösungen" suche. Wo es doch ganz oft nur ums präsent Sein mit dem was ist, geht.

Weil: Mittlerweile ist wieder mehr Energie da.

OHNE dass ich allzu viel getan hab dafür.

Es hat sich halt etwas zum Besseren verändert. - Ich kann es nicht verstehen. Ich kann es nicht greifen, was genau es ist und wodurch es stattgefunden hat. Ich kann es auch nicht ganz einfach so annehmen, weil ein Teil von mir denkt, sie müsse den Mechanismus dahinter verstehen. - Um ihn "reporoduzieren" oder weiter geben zu können.


BOAH.

Dieser Verstand ...


"Wir" (tatsächlich wir; aber in erster Linie halt mal ich) üben also weiter. Wir üben weiter, aus Widerständen zu gehen,

die Sein zu lassen und vor allem anzunehmen, wie sie sind (da bräuchte ich eigentlich einen Privat-Tutor).


Diese "Praxis" nennt sich Leben.

Einmal voran.

Zwischendrin immer mal wieder reflektierend.

Erkennen, abwägen, integrieren.

Inneres Wachstum.


Alles Liebe.

Nina

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