Shavasana - entspannen in Rückenlage


Jeder der schon mal in einer Yogastunde war, kennt sie - die Entspannung am Ende einer Yogaeinheit, in Rückenlage, mit ausgebreiteten Gliedmaßen. Nachdem mich heute eine bleierne Müdigkeit begleitet und mein Kopf vor lauter Ideen und Dingen, die ich erledigen könnte, übergeht, war Shavasana als Impuls für das heutige Yoga Tool im Blog recht schnell da.


How?!

Auf den Boden legen (Yogamatte nicht verpflichtend, geht auch auf eine Decke, so dass der Boden eben nicht kalt ist), Decke über dich. Wärme ist wichtig, wenn du entspannen möchtest!

Die Beine mindestens hüftbreit auseinander, Fußspitzen fallen locker nach außen. Die Arme ein Stück vom Oberkörper weggespreizt, Handflächen schauen zur Zimmerdecke (zum Himmel, nach oben jedenfalls in einer empfangenden Geste + die Schultern können so besser entspannen, die Brustmuskulatur ist "geöffnet" und dein Atem kann ungehinderter fließen).


Wie lange? Von ein paar Minuten bis wirklich lange - manches mal schläft man ja auch ein, obwohl das nicht der Sinn der Entspannungsübung ist. Sondern viel mehr das bewusste Entspannen und Abbauen von zu viel Spannung im Körpersystem.


Yogi Bhajan hat, vor allem Frauen, empfohlen, sich täglich 2 mal für jeweils 11 Minuten in Shavasana zu legen. So eben bewusst zu entspannen, für einen langfristigen Entspannungserfolg. Ich sag's nur, der Vollständigkeit halber. Ja, bei manchen von uns fällt das unters Kapitel "Utopien".


Was macht dein Kopf dabei? Du kannst dich durch deinen Körper "tasten". Wahrnehmen, wo deine Aufmerksamkeit hingeht, wo dein Körper durch eben diese und ein paar bewusste Atemzüge Unterstützung braucht.

Damit du einfacher in die Entspannung findest, gib dir selbst die Erlaubnis dazu.

Wenn du ein Augenkissen hast, leg dir das auf die Augen. Der Druck auf die Knochen, die um die Augen rum sind, unterstützt dich ebenso beim loslassen. (Augenkissen-DIY ohne Nähen: einen frischen, eher größeren Socken nehmen, mit ca. 180 Gramm Rundkornreis füllen, ev. 1 Esslöffel getrocknete Kräuter, die du magst, dazumischen und den Socken zuknoten. Done.)


Soweit so einfach. Kann man zu jeder Zeit üben.


Gutes entspannen üben ihr Lieben!

Nina Rebekka



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(c) Mag. Nina Rebekka Fürst

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