Authentic Movement

"Waiting to be moved. Following the body’s lead. … Making time and space for the unconscious to manifest in the movement and stillness of the body. Attending to impulse. … We come knowing we don’t know what we will do, what we will find." *

 

Authentic Movement ist eine eigenständige Bewegungspraxis, die ihre Wurzeln in den 1950er, 1960er Jahren, bei Mary Starks Whitehouse (Tanzlehrerin und Tanztherapeutin) hat. In diesen Jahrzehnten hat sie begonnen, ihre Art zu unterrichten zu verändern. Sie war immer mehr und mehr an dem nicht-choreografierten, natürlichen, impulshaften Bewegungsausdruck interessiert. Whitehouse war von Jungi's Tiefenpsychologie fasziniert. Und so beeinflusst diese Lehre und ihr Vokabular die Praxis des Authentic Movements.

Janet Adler, eine Schülerin von Whitehouse, hat dann damit begonnen der Bewegungspraxis einen formellen, eigentlich rituellen Rahmen zu geben und nannte sie erstmals . . .

AUTHENTIC MOVEMENT:

Zumindest 2 Menschen. Ein Mover (ein/e sich Bewegende/r) und ein Witness (ein/e ZeugIn).

Der Mover bewegt sich für einen vorher festgelegten Zeitraum, mit geschlossenen Augen in einem sicheren Rahmen. Nein, es gibt keine Musik. Es geht hier darum, dich mit deinem Inneren zu verbinden. Tief in dich hinein zu lauschen und wahrzunehmen, was dein Inneres in Bewegung umsetzen möchte. Welche Impulse kommen? Wo führen dich deine Bewegungen hin? Welche Geschichten siehst du? Welche Erinnerungen kommen hoch? Vielleicht sind es deine eigenen, vielleicht bewegst du etwas aus dem kollektiven Feld.

ACHTSAMKEIT - WAHRNEHMUNG - BEWUSSTSEIN

Als Mover kannst du zum Kanal werden - für deinen Körper, für dich und das deine und alles was darüber hinaus oder daneben einhergeht. Es gibt in oder durch deine Bewegungen nichts zu erfüllen, nichts zu erreichen. Nichts davon muss schön sein oder gefallen. Es gibt kein richtig und kein falsch. Es ist ein so-sein, ein dich so-zeigen und selbst bezeugen sogar innerhalb deines Bewegens.

Der Witness hat die Aufgabe den Raum für den Mover zu halten und sie/ihn zu sehen. Er übt sich im präsent sein und annehmen. Im reinen wahrnehmen, im nicht-urteilen und nicht-werten. 

Für gewöhnlich gibt es nach dem AUM einen sprachlichen Austausch zwischen Mover und Witness.

Das Authentic Movement ist mir eines der wertvollsten Mittel zur Selbstheilung. Ich darf ausdrücken, was Ausdruck finden mag und ich werde in diesem Ausdruck gesehen, so wie ich (im jeweiligen Moment) bin. Ich fühle mich im wahrsten Sinne des Wortes gesehen. Ich bin wahrgenommen, also bin ich. Und es ist gut so.

Authentic Movement mit mir, für dich, gibt es im Format der Wirkshops, der eigenständigen AUM-Abende und im Deep Dive, dem Arbeiten im Einzelsetting.

Wenn du mehr über Form und Praxis des Authentic Movements lesen möchtest, kannst du das etwa hier in diesem Artikel tun.

*) Worte von Daphne Lowell, in ihrem Artikel "Authentic Movement. An Introduction" im Contact Quarterly Vol. 27 No. 2.. Ich versuch das mal zu übersetzen:

"Warten bis du (von selbst) bewegst wirst. Der Führung des Körpers folgen. Zeit und Raum schaffen (im Inneren), um dem Unbewussten die Möglichkeit zu geben, sich selbst in der Bewegung und der Stille des Körpers auszudrücken. Sich Impulsen hingeben. Wir kommen in dem Wissen, dass wir nicht wissen, was wir tun, was wir finden (entdecken) werden."

(c) Mag. Nina Rebekka Fürst

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